Wir sind vom 17. – 22. 04. 2003 mit dem Kanuverein Rheurt in die Eifel nach Bollendorf gefahren. Wir waren auf dem Campingplatz Altschmiede, neben dem die Sauer fließt.
Abfahrt zum Paddeln
Leider konnten wir die Prüm (Irreler Wasserfälle) nicht fahren, weil dort vor einiger Zeit ein chemischer Unfall passiert ist. Wiederum wäre der Wasserstand dafür sowieso nicht ideal gewesen.
Auch wenn wir sie nicht paddeln konnten (chemischer Unfall und zu wenig Wasser) wollten wir uns sie wenigstens einmal ansehen. Die Irreler „Wasserfälle“. Von hier aus konnte man gut Flussauf und Flussab sehen. Und das sind die Irreler „Wasserfälle“.
Wir sind deshalb sehr oft die Sauer gepaddelt. Die Sauer ist einmal ein schöner Wanderfluss hat aber auch schöne Spielstellen für Interessierte.
Bei so vielen Leuten dauert das Einsetzen immer ein bisschen länger. Nach ein paar Kilometern wird wieder Päckchen gemacht. Das Wehr ist leider trocken, deswegen schlägt man beim Befahren unten auf. Und weil das Wasser doch schon so schön „warm“ ist wird erst mal geschwommen.
Am Samstag war es etwas kälter und einige hatten keine Lust zu paddeln. Deswegen haben sie Trier besichtigt.
In Trier waren wir natürlich auch im Dom. Auch die „Porta Nigra“ haben wir besichtigt. Auf dem Marktplatz spielt sogar eine Liveband. Pause wurde in einem Café mitten in der Innenstadt gemacht.
Am Sonntag sind wir die Mosel gepaddelt, wie wahrscheinlich viele wissen, steht die Mosel fast, weil sie durch Schleusen gebremst wird. Für einige war es eine neue Erfahrung auf einem Fluss zu paddeln auf dem auch Schiffsverkehr ist. Später wurde es aber von allen sehr positiv bewertet.
Nach dem ersten Kilometer wird schon pause gemacht. Um ein paar Sachen auszuziehen, da es schön warm war, … … und um schon mal die erste kleine Stärkung zu sich zu nehmen. Das Spannendste an der ganzen Fahrt war natürlich die Schleuse!!! Und die musste natürlich einer von draußen steuern. Da waren wir noch alle oben auf. Aber dann ging es abwärts. Und immer tiefer und tiefer. Hinter dieser Markierung sollte man besser nicht stehen bleiben…
Das flößte einem schon einen gewissen Respekt ein. Aber hinterher ging ja doch noch mal alles gut. 😉
Am Abend wurde sich dann auf dem Campingplatz noch einmal zusammengesetzt und gegrillt, gekocht oder einfach nur Erfahrungen und Geschichten ausgetauscht.
Gemütliche Versammlung vor dem Wohnmobil in der Sonne
Mit dem kleinen Terrier (Sir) Henry hatten wir alle besonders viel SpaßKinder… Wir fahren doch noch nicht!!! 😉
Für die Jugendlichen war der Campingplatz auch sehr vielseitig, es gab dort zum Beispiel einen Tennisplatz und Tischtennisplatten, die kostenlos benutzt werden konnten. Es wird dort jetzt auch noch ein Schwimmbad gebaut, dadurch ist dieser Campingplatz für groß und klein sehr interessant. Um einkaufen zu gehen gab es auch sehr viele Möglichkeiten. Einmal bietet Bollendorf einige Gelegenheiten aber auch Luxemburg liegt ganz in der nähe. Mit dem Wetter haben wir auch sehr viel Glück gehabt: Es war fast täglich strahlender Sonnenschein. Wir werden wohl noch sehr oft etwas gemeinsam mit dem Kanuverein Rheurt unternehmen.
Bericht geschrieben von Anna Krinke.